Abschlussknattertour der Nordwilder vom 23.09.2011 - 25.09.2011
Abschlussknattertour der Nordwilder vom 23.09. – 25.09.2011
Dieses Jahr hatten sich Kirsten und Francor die Planung für ein Nordwilder-Wochenende vorgenommen. Innerhalb von 3 Monaten hatten sie alles fest im Griff und alles super organisiert. Also ging es am Freitagnachmittag los ins Alte Land, wo wir gut untergebracht waren im Gasthof Zur Alte Eiche. Dieses Gasthaus ist seit 1819 in Familienbesitz und wird jetzt von den jetzigen Inhabern Ilona und Gerd Pien geführt. Bei diesen beiden hat man wirklich das Gefühl, die sind mit Herz und Seele Wirtsleute, denn hier stimmt das Motto: Der „Gast ist König“. Freitagabend war dann das Essen À la carte angesagt, wobei wir schon alle feststellen konnten, der Koch muss gut sein!
Am Samstag ging es pünktlich um 10.00 Uhr los und der Konvoi setzte sich mit 14 Motorrädern in Bewegung. War mal wieder nach langer Zeit ein geiler Anblick und die Anwohner sind wohl aus ihren Betten geflogen, als die Maschinen angeschmissen worden sind. Es ging dann auf kurvenreichen Straßen durch das Alte Land, vorbei an den Apfelplantagen, wo die Ernte im vollen Gange war.
Der erste Stopp war in die „Festung Grauerort“, die Festung wurde von den Preußen in den Jahren 1869 bis 1879 zum Schutz vor feindlichen Schiffen auf der Elbe errichtet. Ein Mitglied des Fördervereins erzählte uns dass die Festung jedoch nie in Kampfhandlungen verwickelt war. Hier wurde gleich von einigen Nordwildern geäußert, dass dieses doch eine geile Location für ein Treffen wäre, da diese Festung alles bot, was ein Treffen ausmachen würde! Nun stieß auch noch Mannix zu uns, der sich in unseren Tross einreihte um die weitere Ausfahrt mitzumachen!
Der nächste Halt war dann in Oberndorf an der Oste, wo wir auf dem Kutter Ostekieker die „Mittagspause“ einlegten. Hier lief auch alles auch reibungslos, denn wir wurden schon erwartet, da Kirsten im Vorwege schon per Telefax die „Essen-Vorbestellung“ aufgegeben hatte. Nach leckerem Essen und wieder gestärkt ging es weiter.
Jetzt ging es auch über Wasser weiter, mit der Prahmfähre Gräpel, die am Westufer, gegenüber des Gasthofes „Zum Osteblick“, ist. Hier muss man die Glocke schlagen, denn dann wird der Fährmann aktiv: Er setzt die Fahrgäste über, mit einer Seilfähre, die noch von Hand betrieben wird. Der Fährmann bekam die 15 Motorräder natürlich nicht alle auf einmal mit, sondern musste 3 mal übersetzen. Das war schon eine Sehenswürdigkeit, wie er die schwere Fuhre von einem zum anderen Ufer mit Hilfe einer im Boden verankerten Kette per Hand über das Wasser gezogen hat. Hier wurde noch eine Kaffeepause bei leckeren Butterkuchen gemacht, als die Tour weiterging mit einem kurzen Stopp noch in Hagen.
Dann ging es wieder zum Ausgangspunkt zum Gasthof Zur Alten Eiche, wo wir gegen ca. 19.00 und nach ca. 230 km wieder glücklich und zufrieden ankamen. Jetzt erwartete uns einer super und oberleckeres Grillbuffet, welches für uns aufgebaut worden war. Der Koch hatte sich mächtig ins Zeug gelegt und alle waren begeistert, weil es eben mal nicht 08-15, sondern sehr kreativ zubereitet
war. Anschließend saßen wir alle noch nett beieinander und es wurde das eine und andere Schnäpsen vernichtet.
Am nächsten Morgen hieß es wieder einmal Abschied nehmen und die Nordwilder und die Chicken fuhren wieder in allen Richtungen heimwärts! Es war ein super tolles Abschlussknattertour-Wochenende, wo Kirsten und Francor so gar einen guten Draht nach oben hatten, da der Wettergott es soooo gut mit uns meinte!
